Gears of War: E-Day verbindet eine geführte Kampagne mit Vier-gegen-vier-Wettkämpfen und drei Varianten des Koop-Modus Horde. In seiner am 19. Oktober 2026 veröffentlichten Rezension lobt Dzhordzh Petrovich besonders Horde und die Inszenierung, kritisiert aber die Figurenzeichnung. Wer vor allem gemeinsam spielen möchte, findet in Horde die größte Auswahl an Einsatzformen.

Die Kampagne führt durch Kalonna

Die fünf Akte folgen einer festen Hauptroute durch weitläufige Gebiete. Nebenmissionen, Geheimnisse und Verbesserungsmodule laden zu Abstechern ein, machen das Spiel laut Petrovich aber nicht zur offenen Welt. Wer lieber direkt den Missionszielen folgt, kann auf der Hauptroute bleiben.

Petrovich hebt die Umgebungsdetails und die zunehmende Dramatik der Inszenierung hervor. Die Handlung und die Entwicklung der Figuren bewertet er deutlich kritischer. Für Einsteiger sieht er darin kein großes Hindernis: E-Day erzähle von den Ursprüngen des Konflikts. Wer vor allem die Spieldauer einordnen möchte, findet unseren früheren Beitrag zur Kampagnenlänge; hier stehen die Unterschiede zwischen den Spielmodi im Mittelpunkt.

Horde: drei Formate und gemeinsame Einsätze

Gears of War: E-Day: Was Kampagne, Horde und Versus bieten

Blitz und Siege setzen laut Petrovich auf kurze beziehungsweise längere Extraktionsläufe: Aufträge erledigen, den Einsatz abschließen und mit Waffenbauteilen als Belohnung zurückkehren. Das klassische Überleben folgt einem anderen Maßstab und endet nach zehn Wellen.

FormatDauer oder UmfangBeschriebener Ablauf
Blitz15–20 MinutenExtraktionslauf mit Aufträgen und Evakuierung
SiegeEtwa 90 MinutenLängerer Extraktionslauf mit Aufträgen und Evakuierung
Überleben10 WellenKlassischer Horde-Einsatz in Wellen

Horde bietet vier Klassen: Sanitäter, Scharfschütze, Sturmangreifer und Brecher. Waffen werden abhängig vom Rang der jeweiligen Klasse freigeschaltet. Petrovich nennt die Armbrust als Beispiel: Ein Scharfschütze schaltet sie auf Klassenstufe 17 frei, ein Sanitäter auf Stufe 25.

Die Einsätze können bis zu zwölf Online-Spieler umfassen. Zwei wechselnde Trupps teilen sich eine Karte; Befestigungen bleiben bestehen, wenn Spieler gehen, und Nähe-Chat erleichtert die Abstimmung. Bei Bossereignissen können sich die Trupps zusammenschließen. Diese gemeinsamen Begegnungen sind der Teil von Horde, den Petrovich besonders hervorhebt.

Im Wettkampf spielen vier gegen vier

Der kompetitive Mehrspieler setzt laut Rezension auf Teams mit je vier Spielern und sechs Karten zum Start. Auf Xbox gibt es in diesem Modus keine geteilte Bildschirmansicht. Petrovich berichtet außerdem, dass Klebegranaten und menschliche Schutzschilde im beschriebenen Mehrspieler fehlen.

Xbox-Modi und Petrovichs Beobachtungen

Für Story und Horde nennt Petrovich auf Xbox drei Grafikoptionen: Auflösung priorisieren, 60 FPS oder 40 FPS für Bildschirme mit variabler Bildwiederholrate (VRR). Bei seinen Splitscreen-Partien liefen der Leistungsmodus mit 60 FPS und seltenen Einbrüchen sowie der Qualitätsmodus mit 30 FPS ohne beobachtete Einbrüche. Split-Screen unterstützt laut seiner Rezension die Kampagne und Horde, nicht aber den kompetitiven Mehrspieler.

Zwei praktische Einschränkungen erwähnt Petrovich ebenfalls: Im Splitscreen erschienen Untertitel nur auf dem Bildschirm des ersten Spielers; während Szenen oder Kämpfen stürzte das Spiel bei ihm zum Konsolenstartbildschirm ab.

In seinem PC-Test berichtet Petrovich von 55–60 FPS bei aktiviertem DLAA und ausgeschalteter Frame Generation. Die Auflösungsskalierung sei dabei nicht unter 90 Prozent gefallen. Diese Messung beschreibt seinen konkreten Test, nicht die Leistung auf jedem PC.

Spieler beurteilen die Kampagne unterschiedlich

Die Reaktionen in einer Reddit-Diskussion fallen nicht einheitlich aus. u/Cuttlefish31, nach eigener Aussage langjähriger Fan, fand, dass sich die Kampagne nach klassischem Gears anfühle. u/NextLineOfText lobte Weltgestaltung und Erzähltempo, war mit dem Ende aber unzufrieden. Beide Einschätzungen sind individuelle Eindrücke aus derselben Diskussion.