Ein am 7. Oktober 2026 veröffentlichter Labortest mit fünf Googlebooks zeigt unterschiedliche Stärken je nach Aufgabe: Die Snapdragon-X-Elite-Modelle erzielten die höchsten Geekbench-6-Mehrkernwerte und lagen in einer 3DMark-Tabelle vorn. Bei CrossMark führten dagegen die Intel-Modelle in Produktivität und Reaktionsfähigkeit. Die gemessenen Akkulaufzeiten beruhen auf jeweils einem Durchlauf.

Die Geräte und die zuvor angekündigten Deutschland-Termine haben wir in einem früheren Bericht zur Googlebook-Einführung eingeordnet.

Fünf getestete Googlebooks und ihre Prozessoren

Der Vergleich umfasste Acer Googlebook 14, Asus Googlebook 14, Dell XPS Googlebook 14, HP Googlebook 14 und Lenovo Googlebook 15. Alle fünf Testgeräte hatten 16 GB Arbeitsspeicher und eine 512-GB-SSD. Acer, Asus und Lenovo nutzten den Intel Core Ultra 5 325 Panther Lake; in Dell und HP steckte der Qualcomm Snapdragon X Elite.

Geekbench 6: Mehrkernwerte der fünf Modelle

Im Geekbench 6 erreichten Dell XPS Googlebook 14 und HP Googlebook 14 die höchsten Mehrkernwerte: 14.724 beziehungsweise 14.679 Punkte. Die drei Intel-Modelle lagen zwischen 9.819 und 9.960 Punkten. Auch bei den Einzelkernwerten standen Dell und HP mit 2.997 und 2.994 Punkten vorn.

Ein Einzelkernwert bildet die Leistung bei Aufgaben ab, die auf einem Prozessorkern laufen; der Mehrkernwert erfasst die Leistung über mehrere Kerne hinweg. Die vollständigen Messwerte des Tests:

Modell und ProzessorEinzelkernMehrkern
Acer Googlebook 14 — Intel Core Ultra 5 3252.4659.960
Asus Googlebook 14 — Intel Core Ultra 5 3252.4309.819
Dell XPS Googlebook 14 — Snapdragon X Elite2.99714.724
HP Googlebook 14 — Snapdragon X Elite2.99414.679
Lenovo Googlebook 15 — Intel Core Ultra 5 3252.4639.956

CrossMark: Ergebnisse nach Arbeitslast

CrossMark zeigt ein gemischtes Bild. Die Intel-Geräte erzielten höhere Werte bei Produktivität und Reaktionsfähigkeit, die Snapdragon-Modelle bei Kreativität. Insgesamt lagen die fünf Ergebnisse vergleichsweise nahe beieinander.

ModellGesamtProduktivitätKreativitätReaktionsfähigkeit
Acer Googlebook 143.6474.4061.78815.038
Asus Googlebook 143.5964.3441.85714.792
Dell XPS Googlebook 143.2283.5452.0369.703
HP Googlebook 143.2083.5092.0219.781
Lenovo Googlebook 153.5174.2621.81414.384

Die Ergebnisse sprechen damit nicht für einen generellen Sieger über alle Aufgaben hinweg: Welcher Prozessor vorn liegt, hängt davon ab, welche CrossMark-Kategorie betrachtet wird.

3DMark Wild Life Extreme: Grafikwerte und getrennte Messungen

Googlebook-Benchmarks zeigen: Intel und Snapdragon punkten je nach Aufgabe

In einer 3DMark-Wild-Life-Extreme-Tabelle lagen die Snapdragon-Geräte von Dell und HP bei Punktzahl und durchschnittlicher Bildrate vor Acer und Asus mit Intel-Prozessor. FPS steht für „frames per second“, also Bilder pro Sekunde.

Modell und ProzessorPunktzahlDurchschnittliche FPS
Acer Googlebook 14 — Intel4.06824,6
Asus Googlebook 14 — Intel4.60827,6
Dell XPS Googlebook 14 — Snapdragon6.68840,0
HP Googlebook 14 — Snapdragon6.43639,7

Für Lenovo Googlebook 15 und Dell XPS Googlebook erschienen am selben Tag auch abweichende 3DMark-Werte in einem weiteren Test. Für Lenovo lauteten sie 3.525 Punkte und 21,11 FPS, gegenüber 4.421 Punkten und 26,5 FPS im ersten Test. Beim Dell standen 6.018 Punkte und 36,04 FPS den dortigen 6.688 Punkten und 40,0 FPS gegenüber.

Akkulaufzeit: ein Durchlauf pro Modell

Im Akkutest reichten die gemessenen Laufzeiten von 6 Stunden und 18 Minuten beim Asus Googlebook 14 bis zu 11 Stunden und 52 Minuten beim HP Googlebook 14. Für jedes Modell gab es einen Durchlauf. Die Werte entstanden bei 150 Nits Bildschirmhelligkeit und der Standardeinstellung des Designs; Bluetooth und Standortdienste waren ausgeschaltet. Eine Browser-Erweiterung rief alle 30 Sekunden 30 aktive Websites auf, bis der Akku leer war.

ModellAkkukapazitätLaufzeit im Test
Acer Googlebook 1471 Wh10 Std. 25 Min.
Asus Googlebook 1470 Wh6 Std. 18 Min.
Dell XPS Googlebook 1452 Wh10 Std. 4 Min.
HP Googlebook 1470 Wh11 Std. 52 Min.
Lenovo Googlebook 1570 Wh10 Std. 25 Min.

Alle fünf Testgeräte hatten OLED-Displays, die mit 120 Hz liefen. Damit beziehen sich die Laufzeitwerte auf genau diese Geräte und Testbedingungen.