Am 15. September 2026 wurden in Hongkong mehr als 1.200 Karteninhaber mit verdächtigen oder nicht autorisierten Kreditkartentransaktionen in Verbindung mit den Vorbestellungen von iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max gebracht. Der gemeldete Gesamtwert stieg auf bis zu 25 Millionen Hongkong-Dollar. Hong Kong Police und das Cyber Security and Technology Crime Bureau untersuchen den Fall.

Was über den Betrug bei den iPhone-18-Vorbestellungen bekannt ist

Die Vorbestellungen für iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sollen in Hongkong am 12. September 2026 um 20 Uhr begonnen haben. Kurz danach meldeten Kunden unerwartete Belastungsanzeigen mit dem Händlerhinweis „APPLE.COM/HK“, obwohl sie die jeweiligen Käufe nicht selbst ausgelöst hatten.

Ein Bericht bezifferte die Zahl der verdächtigen Transaktionen am 14. September auf 1.209. Ein weiterer Bericht sprach am 15. September von mehr als 1.200 betroffenen Karteninhabern. Die Hongkong-bezogenen Angaben nennen dabei einen möglichen Gesamtschaden von bis zu 25 Millionen Hongkong-Dollar.

Am 15. September waren keine Festnahmen gemeldet. Die Ermittlungen von Hong Kong Police und dem Cyber Security and Technology Crime Bureau liefen zu diesem Zeitpunkt weiter.

Die gemeldeten Zahlen weichen voneinander ab

Neben den Hongkong-bezogenen Angaben wurde eine zweite Zahlenreihe veröffentlicht: Mehr als 700 Karteninhaber und Verluste von knapp 60 Millionen Taiwan-Dollar wurden darin genannt. Diese Werte stehen neben den Angaben von mehr als 1.200 Karteninhabern und bis zu 25 Millionen Hongkong-Dollar; sie lassen sich nicht zu einer gemeinsamen Gesamtsumme addieren.

Für die Einordnung ist deshalb entscheidend, welche Zahlenreihe gemeint ist. Die Hongkong-bezogenen Berichte nennen 1.209 verdächtige Transaktionen beziehungsweise mehr als 1.200 Karteninhaber und bis zu 25 Millionen Hongkong-Dollar.

Was bei der Authentifizierung auffiel

Einige Betroffene berichteten, dass sie vor den fraglichen Belastungen keine SMS mit Einmalpasswörtern oder andere Authentifizierungsbenachrichtigungen erhalten hatten. Dieser Umstand wurde als möglicher Hinweis auf die Nutzung bereits kompromittierter Kartendaten beschrieben. Eine konkrete technische Ursache der Transaktionen ist damit nicht benannt; die Ermittlungen sollen klären, wie die Zahlungen ausgelöst wurden.

Auch die Fragen, ob Kartendaten bei Apple, einer Bank oder einem Zahlungsdienstleister abgegriffen wurden, sind Teil der offenen Untersuchung. Eine bestätigte Apple-Datenpanne liegt für diesen Fall nicht vor.

Apples gemeldete Reaktion und der Schutz für Betroffene

Bericht über die gemeldeten Kartenbetrugsfälle rund um die iPhone-18-Vorbestellungen in Hongkong

Apple Hong Kong soll angekündigt haben, aktuelle Bestellungen vor der Bearbeitung zu prüfen und betrügerische Transaktionen möglichst schnell zu stornieren. Ob einzelne Bestellungen bereits vollständig aufgehoben oder Betroffene erstattet wurden, war am 15. September nicht gemeldet.

Wer eine nicht autorisierte Zahlung entdeckt, sollte die Bank sofort kontaktieren, statt zunächst auf eine Antwort des Händlers zu warten. Betroffene sollten außerdem mit Folgeversuchen rechnen, bei denen sich Betrüger als Bankmitarbeiter oder Apple-Mitarbeiter ausgeben.