Eine am 7. Oktober 2026 veröffentlichte Laborauswertung berichtet in drei Grafiktests von einem geringeren Leistungszuwachs beim Wechsel von M5 Pro zu M5 Max als beim entsprechenden Wechsel von M4 Pro zu M4 Max. Die absolute GPU-Leistung ist über die Generationen gestiegen; hier geht es darum, wie stark die höher eingestufte Max-Variante in den jeweiligen Tests gegenüber der Pro-Variante zulegt.
Die berichteten Pro-zu-Max-Ergebnisse
GPU-Skalierung beschreibt, wie sich die Leistung verändert, wenn eine GPU mehr Rechenkerne erhält. Ein höherer Kernumfang bedeutet dabei nicht automatisch einen proportional gleich großen Leistungszuwachs. Die drei Vergleiche fallen jeweils zugunsten der M4-Skalierung aus:
| Test | M4 Pro zu M4 Max | M5 Pro zu M5 Max |
| Cinebench 2026, GPU-Test | Fast 2×; 20 GPU-Kerne im M4 Pro, 40 im M4 Max | Etwa 1,8× |
| Cyberpunk 2077 mit Raytracing | 63 % Leistungszuwachs | Etwa 56 % Leistungszuwachs |
| Solar Bay Extreme | 97 % Leistungszuwachs | 78 % Leistungszuwachs |
Der Cinebench-Vergleich macht den Zusammenhang anschaulich: Beim M4 verdoppelt sich die Zahl der GPU-Kerne von 20 auf 40, während das Ergebnis fast doppelt so hoch ausfällt. Für M5 Max gegenüber M5 Pro wurde ein Verhältnis von etwa 1,8× berichtet. Die genaue Kernzahl des M5 Pro in diesem Vergleich ist nicht angegeben.
Auch in Cyberpunk 2077 und Solar Bay Extreme fällt der berichtete Pro-zu-Max-Zuwachs bei M5 kleiner aus als beim jeweiligen M4-Vergleich. Die Zahlen beschreiben die Leistung in diesen konkreten Tests, nicht einen einheitlichen Aufschlag für jede Anwendung.
Cyberpunk-Werte pro Kern sind eine Vergleichsgröße
Für Cyberpunk 2077 mit Raytracing nennt die Auswertung außerdem eine normalisierte Kennzahl: ungefähr 1 Bild pro Sekunde je GPU-Kern bei M3, 1,5 bei M4, 2,3 bei M5 und 1,8 bei M5 Max. Diese Werte setzen die beobachtete Leistung ins Verhältnis zur Kernzahl. Sie sind keine gewöhnlichen Bildraten, die sich auf ein beliebiges Spiel oder eine andere Konfiguration übertragen lassen.
Vergleiche zwischen Generationen hängen zudem von der verwendeten Software ab. Betriebssysteme, Benchmarkversionen, Anwendungen, Spiele und Apples Metal-API verändern sich; dadurch können ältere Ergebnisse schlechter direkt mit neueren vergleichbar sein.
Umfang und Aussage der Tests
Die Auswertung umfasst nicht jede CPU-/GPU-Kern- und Speicherkonfiguration des MacBook Pro. Ergebnisse von Mac Studio und Mac Mini ergänzen einzelne Vergleiche als Näherungswerte; sie sind keine MacBook-Pro-Messungen. Die berichteten Ergebnisse beruhen auf einer kleinen Stichprobe.
Grafiktests und KI-Aufgaben
Bei KI-Aufgaben kann die Berechnung je nach Anwendung und verfügbaren Systemressourcen auf die Neural Engine/NPU und GPU-Neuralbeschleuniger verteilt werden. Grafik-Benchmarks allein beantworten deshalb nicht, wie schnell ein bestimmter KI-Workload läuft.