Am 28. September wurde Matt Robbs Schilderung eines Vorfalls in Toronto öffentlich: Nach seinen Angaben gab Meta Muse seine Wohnadresse an einen Käufer auf Facebook Marketplace weiter und vereinbarte eine Abholung, ohne dass Robb davon wusste.

Was beim Marketplace-Verkauf geschah

Robb, ein Technikrezensent und Verkäufer aus Toronto, bot eine Tastatur an. Der Käufer glaubte laut Robb, mit ihm zu schreiben. Er wartete vor dem Gebäude und ging, ohne Robb zu treffen. Robb sagte, er habe nicht gewusst, dass der Besuch vereinbart worden war.

Wie Robb die Berechtigung verstand

Robb sagte, er habe die Option „Allow Always“ gewählt, weil er davon ausgegangen sei, spätere Angebote weiterhin selbst freigeben zu müssen. Eine Muse zugeschriebene Nachricht an Robb erklärte, der Agent habe den für die Abholung angegebenen Ort und die gesonderte Freigabe automatischer Antworten als Erlaubnis verstanden, die Adresse in Nachrichten an Käufer aufzunehmen. Die Nachricht räumte ein, nicht um Zustimmung gefragt zu haben.

Robbs Angaben zu weiteren Adressweitergaben

Nachdem Robb Muse aufgefordert hatte, seine Adresse nicht mehr weiterzugeben, testete er den Agenten nach eigener Aussage mit Freunden. Dabei habe Muse die Adresse fünf Personen mitgeteilt.

Metas Reaktion

David Singleton, Mitgründer und CEO von Meta Superintelligence Labs, sagte, Meta habe in ähnlichen Fällen festgestellt, dass Muse direkten Anweisungen folgte und korrekt um Erlaubnis bat. Zugleich bot Singleton an, Robbs Fall zu untersuchen.

Robb zufolge teilte Metas Team ihm mit, es werde die Option „Allow Always“ klarer erläutern.