Ein Reuters-Bericht vom 13. Oktober 2026 schilderte laut den Zusammenfassungen von 20minutos und The Verge, wie OpenAI und Anthropic Einfluss darauf nehmen wollten, welche Ergebnisse unabhängige Prüfer zu KI-Sicherheitsfragen veröffentlichen können. Dabei geht es um die Grenze zwischen dem Schutz vertraulicher Informationen und der Veröffentlichung von Erkenntnissen über mögliche Risiken.
Externe Prüforganisationen untersuchen KI-Modelle auf Sicherheitsrisiken, unangemessenes Verhalten oder Schwachstellen, berichtet 20minutos.
Anthropic unterscheidet zwischen etablierten und neuen Prüfern
Anthropic zufolge behalten etablierte Evaluierungspartner die Kontrolle über ihre Methoden, Kriterien, Schlussfolgerungen und Entscheidungen über die Veröffentlichung ihrer Berichte. Bei neuen Prüffirmen soll sich das Unternehmen dagegen das Recht vorbehalten, Berichte zu kommentieren und zu genehmigen, während die Zusammenarbeit aufgebaut wird, berichtet 20minutos.
OpenAI verweist auf Schwärzungen vertraulicher Informationen
OpenAI bestreitet, eine Genehmigung des vollständigen Berichts anzustreben, und erklärt, vertrauliche Informationen standardmäßig zu schwärzen, berichtet 20minutos. Ergänzend berichtet The Verge, Prüfer könnten offenlegen, wenn sie erhebliche Schwärzungen durch OpenAI für vorgenommen halten.