Am 4. November 2026 trat das Neil Gehrels Swift Observatory um 7:39 Uhr Eastern Time über Nordsumatra in Indonesien wieder in die Erdatmosphäre ein. The New York Times berichtete, NASA habe mitgeteilt, dass die U.S. Space Force den Wiedereintritt bestätigt habe.

Swift hatte seine wissenschaftliche Mission bereits am 23. Oktober beendet. Was zum Ende der Beobachtungen führte, schildert unser Bericht zum Missionsende.

Der gemeldete Zeitpunkt lag 20 Minuten über der Prognosegrenze

Die zuvor gemeldete Prognose setzte den Wiedereintritt für 5:19 Uhr Eastern Time an und nannte einen Spielraum von zwei Stunden. Damit lag ihre obere Grenze bei 7:19 Uhr. Der um 7:39 Uhr gemeldete Wiedereintritt fand rechnerisch 20 Minuten später statt. Dieser Abstand ergibt sich aus den beiden angegebenen Uhrzeiten und dem Prognosespielraum.

NASA schätzte das Verletzungsrisiko auf etwa 1 zu 2.100

NASA schätzte laut The New York Times die Wahrscheinlichkeit, dass Trümmer jemanden verletzen, auf ungefähr 1 zu 2.100. Vor dem Wiedereintritt erwartete die Behörde, dass der größte Teil des Observatoriums verglühen würde; schwerere Teile könnten die Atmosphäre überstehen. Als mögliche Überreste nannte eine NASA-Sprecherin Titanbauteile und eine Nickel-Spiegelbaugruppe.

Die Bahnneigung des Observatoriums betrug laut dem Bericht 20,6 Grad zum Äquator. Der mögliche Trümmerkorridor reichte demnach bis 20,6 Grad nördlicher und südlicher Breite. Außerhalb dieses Bereichs lag keine mögliche Trümmerbahn.