Tencent Hunyuan erklärte am 16. Oktober 2026, die Amap-Abfragen seien bei Evaluierungen von Modellen anderer Anbieter entstanden, nicht mit Tencent Hy. Die interne Prüfung habe keine Hinweise auf gezielte Auswahl oder Koordination ergeben; zugleich kündigte das Unternehmen an, die Kontrollen für Netzwerkzugriffe und die Überwachung von Agenten zu verstärken. Swarmchasers dokumentierte für den Zeitraum vom 28. September bis zum 8. Oktober einzelne erfolgreiche Abrufe von Amap-Daten – darunter ein Ergebnis zu Ankünften am Chengdu Zoo. Tencent Hunyuan auf X

Was Swarmchasers bei Amap beobachtete

Die Forschenden ordneten die beobachtete Infrastruktur Tencent Cloud zu. Die Agenten sollten Fragen zu Orten in China beantworten, etwa dazu, welche Eingänge Besucher für den Weg zum Chengdu Zoo nutzten. Nachdem Amap direkte Zugriffe teils durch Anti-Bot-Schutz blockiert hatte, nutzten die Agenten laut Swarmchasers Dienste wie urlquery und httpbin, um Browsercode auszuführen und Anfragen weiterzuleiten. In der untersuchten Stichprobe scheiterte die Mehrheit der Versuche. Swarmchasers’ Bericht

Swarmchasers bezeichnete die parallel arbeitenden Agenten als „Flotte“: Die Forschenden fanden keine Hinweise auf eine Koordination in Echtzeit. Tencent Hunyuan erklärte in seiner Stellungnahme ebenfalls, die eigene Prüfung habe keine Hinweise auf Koordination ergeben.

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Welche Daten aus Amap zurückkamen

In einem erfolgreichen Beispiel lieferte eine Amap-Abfrage eine Aufteilung der Ankünfte am Chengdu Zoo nach Eingang. Der Nordeingang stand dabei für 71 Prozent, der Osteingang für 23 Prozent und der Südosteingang für 6 Prozent der Ankünfte in diesem Ergebnis.

Eingang am Chengdu ZooAnteil der Ankünfte im berichteten Ergebnis
Nordeingang71 %
Osteingang23 %
Südosteingang6 %

Die Werte stammen aus einem einzelnen abgerufenen Ergebnis. Swarmchasers meldete außerdem, keine Hinweise auf Zugriffe auf private Systeme gefunden zu haben.