Tesla peilte an, Cybercabs bis Ende 2026 in kleinem Umfang an Kunden zu bringen. Das Ziel nannte Lars Moravy, Teslas Vizepräsident für Fahrzeugtechnik, im Quartalsgespräch am 21. Oktober. Welche Kundengruppe er meinte, ließ er offen.
Moravy sprach von Kunden, nicht von einer bestimmten Käufergruppe
Moravy nannte weder Privatpersonen noch Flottenbetreiber als Empfänger. Damit ist ein Ziel für Kundenauslieferungen beschrieben, aber keine ausdrücklich auf private Einzelkäufer zugeschnittene Zusage.
Die meisten Cybercabs sollen Tesla gehören
Elon Musk sagte, der Großteil der Cybercabs solle Tesla gehören und als Transportdienst angeboten werden. Moravy ergänzte, dass die damals in Texas produzierten Fahrzeuge für Teslas interne Robotaxi-Flotte bestimmt waren.
Eine einzelne Fahrt in Austin zeigt der Creator Nacho de viaje: Er bestellte das Fahrzeug per App und fuhr damit durch den Stadtverkehr. Im Video sind auch die nach oben öffnenden Türen und eine Kabine ohne Lenkrad und Pedale zu sehen.
Kundenfahrzeuge im Robotaxi-Netz sind ein separates Vorhaben
Ashok Elluswamy nannte etwa das zweite Quartal 2027 als möglichen Zeitpunkt, ab dem erste Kundenfahrzeuge Teil der Robotaxi-Flotte werden könnten. Dabei ging es um Tesla-Fahrzeuge im Besitz von Kunden, nicht um Cybercab-Auslieferungen.
Die NHTSA prüft Teslas Selbstzertifizierung
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA eröffnete am 4. September 2026 eine Audit Query, eine Prüfanfrage zur Selbstzertifizierung des Cybercab nach den Federal Motor Vehicle Safety Standards. Die Behörde untersucht dabei auch die technischen Daten und Verfahren, auf die Tesla sich bei einem Fahrzeug ohne herkömmliche Bedienelemente stützte. NHTSA erklärte, die bestehenden US-Standards blieben während der laufenden Überarbeitung in Kraft. Die Prüfanfrage betrifft US-Bundesstandards.
NeoTeo hat die behördliche Prüfung bereits in einem früheren Beitrag zur NHTSA-Prüfung des Cybercab eingeordnet. Eine eigene Einschätzung der NHTSA steht im Bericht der Behörde zur Prüfanfrage.