Bei der Miniaturisierung von Hardware ist eines der wichtigsten Probleme für Ingenieure die Energieversorgung des Geräts. Dies ist besonders kritisch im Rahmen des sogenannten „Internet der Dinge“, bei dem Computer und Mikrocontroller über Monate oder Jahre ohne Benutzereingriff funktionieren müssen. So gelangen wir zu WISP, einem Prototyp, der in der Lage ist, Energie aus Funkwellen zu gewinnen.

WISP: Ein Mini-Computer ohne Batterie für das Internet der Dinge
WISP

Drahtlose Energie. Der Traum eines verehrten serbischen Erfinders, ein moderner Erfolg bei verschiedenen mobilen Geräten und nicht zuletzt eine mögliche Lösung für das Dilemma, das die für das Internet der Dinge entwickelte Hardware herausfordert. Persönlich hat sich meine Meinung zum Internet der Dinge nicht geändert: Die Vorteile scheinen nicht so groß zu sein, und es ist von Natur aus unsicher. Aber meine Kritik richtet sich stets an das Konzept im Allgemeinen, nicht an einzelne Projekte. Schließlich wäre es unfair, Prototypen anzugreifen, und da wir gerade von Prototypen sprechen, begegnen wir dem Mini-Computer WISP, einem Akronym für Wireless Identification and Sensing Platform.

Technische Besonderheiten

Dieses System, entwickelt von der University of Washington und der Technischen Universität Delft, hat die Besonderheit, Energie über Funkwellen zu gewinnen, dank dessen, was als Rückstreuung (oder „Backscattering“) bekannt ist. WISP befindet sich seit fast einem Jahrzehnt im Labor, was es ihm ermöglicht hat, spezifische Vorteile zu erlangen, beispielsweise eine Bandbreite, die der von Bluetooth Low Energy ähnelt. Auf der anderen Seite war eine der größten Einschränkungen von WISP, dass es für die Programmierung auf ein Kabel angewiesen war, aber seine Entwickler haben es in den letzten Versionen geschafft, diese symbolische Kette zu durchbrechen und WISP zu einem völlig unabhängigen Gerät zu machen.

Das Schlüsselwort hier ist „Sensoren“. Niemand in seinem rechten Verstand würde eine hohe Leistung von WISP erwarten, aber sein Fortschritt stellt eine Größenordnung im Vergleich zu ähnlichen Systemen dar. Im Wesentlichen könnte alles, was einen Sensor verwendet, einen WISP als Verbündeten haben. Die erste Anwendung wäre, diesen Mini-Computer in Betonstrukturen zu installieren, um deren Integrität genau zu überwachen. Der Rest hängt vom kommerziellen Interesse ab.

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