Das fliegende Auto ist frustrierend … und aufregend. Vaporware und Traum zugleich. Die meisten Projekte scheinen dazu verdammt, als ewige Prototypen zu existieren, die darauf warten, dass die Technik besser und günstiger wird. Vielleicht braucht das Konzept selbst vorher einen militärischen Touch – und genau dieses Detail bringt uns zum CityHawk, einer Variante der Drohne Cormorant (ehemals AirMule), die vier Passagiere transportieren und mit flüssigem Wasserstoff angetrieben werden soll.

CityHawk: Konzept eines fliegenden Autos mit VTOL
CityHawk

Warum fliegende Autos so schwierig sind

Wenn wir über fliegende Autos sprechen, ist das erste Gefühl, dass uns die Zukunft betrogen hat. Manche denken, dass die Science-Fiction übertrieben hat (wie so oft) und wir uns weigern, das zuzugeben. Doch das fliegende Auto ist nicht unmöglich, sondern fällt in die Kategorie „außerordentlich schwierig“. Es muss die Vorteile zweier Fahrzeuge vereinen, ohne an Sicherheit zu opfern – weder in der Luft noch auf dem Asphalt. Zur Herausforderung der Stabilität kommen Reichweite, Effizienz, Gewicht, Genehmigungen, Zertifizierungen … die Liste geht weiter. Aus all diesen Gründen gibt es bei jedem vielversprechenden Prototyp mindestens fünf bis zehn Jahre Wartezeit. Und der CityHawk ist keine Ausnahme.

CityHawk: Die VTOL-Variante des Cormorant

Der CityHawk ist ein Entwurf von Metro Skyway, einer Tochtergesellschaft der israelischen Firma Urban Aeronautics. Dieser Name ist uns durch das Projekt AirMule bekannt, über das wir im Januar 2010 berichtet haben. Ein Vorteil des CityHawk ist seine VTOL-Konfiguration, die eine Startbahn überflüssig macht. Künstlerische Interpretationen deuten auf eine maximale Kapazität von vier Passagieren hin, und nach offiziellen Angaben ist geplant, dass der CityHawk in Zukunft mit flüssigem Wasserstoff angetrieben wird.

CityHawk: Konzept eines fliegenden Autos mit VTOL
Wer steigt zuerst ein …?

Technische Daten und Zeitplan

Alles, was wir zu den Spezifikationen des CityHawk berechnen können, leitet sich von dem ab, was wir bereits über den Cormorant wissen: 185 Kilometer pro Stunde Höchstgeschwindigkeit, eine Stunde Flugzeit, autonome Funktionen und eine maximale Zuladung von 499 Kilogramm. Wann? Der Cormorant soll noch vor Ende des Jahrzehnts in Dienst gestellt werden, der CityHawk hingegen würde im Jahr 2022 kommen.

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