u/Magga_ beschrieb am 4. Oktober 2026 einen Prototyp, der Spielerkonten in Counter-Strike 2 anhand von Maus- und Tastaturmustern aus Match-Demos miteinander verknüpfen soll. Die von ihm genannten Trefferquoten stammen aus einem Datensatz mit mehr als 1.000 Spielern.
So soll der Kontenabgleich funktionieren
Der Prototyp erstellt laut u/Magga_ getrennte Verhaltensfingerabdrücke aus Mausbewegungen und Tastatureingaben, die in Match-Demos aufgezeichnet wurden. Ein Verhaltensfingerabdruck ist ein wiedererkennbares Muster solcher Eingaben. Erst wenn beide Signale übereinstimmen, soll das Verfahren Konten derselben Person zuordnen.
Was die Ergebnisse aus dem Datensatz aussagen
Für den beschriebenen Datensatz mit mehr als 1.000 Spielern berichtet u/Magga_ unterschiedliche Ergebnisse für die beiden Signale:
| Signal | Korrekte Spielerzuordnung im beschriebenen Datensatz |
| Maus | 100 % |
| Tastatur | 98 % |
Die Werte beziehen sich auf die Auswahl des richtigen Spielers in diesem Datensatz. u/Magga_ zufolge wurde das Verfahren nicht an einer Population in Größe der CS2-Spielerschaft getestet; auch die Zahl bestätigter Kontenpaare sei klein.
Grenzen des Prototyps
Für ein neues Konto braucht das Verfahren laut u/Magga_ mehrere Matches, bevor es eine Zuordnung vornehmen kann. Gemeinsam genutzte Konten erschweren den Abgleich, weil dabei nicht eine Person hinter den Eingaben steht.
Eine Kontoverknüpfung ist keine Sperre
Das Verfahren soll laut u/Magga_ Konten miteinander in Beziehung setzen. Eine solche Zuordnung belegt für sich genommen keinen Betrug. Der Matchmaking-Betreiber entscheidet über mögliche Maßnahmen; u/Magga_ empfiehlt, eine Verknüpfung zunächst als Hinweis zu behandeln und weitere Belege oder eine Beobachtungsliste heranzuziehen.