Für Phantom Blade Zero ist der Performance-Modus auf PS5 und PS5 Pro der sinnvollste Startpunkt: Beide Konsolen zielen dort auf 60 fps, während der 40-fps-Modus Balanced im Test ungleichmäßig lief. Die PS5 Pro lieferte ein schärferes Bild und auffälligere Raytracing-Reflexionen, aber keine deutlich höhere Bildrate. Oliver Mackenzie veröffentlichte seinen technischen Vergleich für Digital Foundry am 28. Oktober 2026.

Inhaltsverzeichnis

Die drei Grafikmodi im Überblick

Die Modi setzen unterschiedliche Bildratenziele. Ein Zielwert garantiert jedoch nicht, dass jedes Bild gleichmäßig erscheint: Entscheidend ist auch das Frame-Pacing, also der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Bildern.

ModusZielbildrateAuflösung auf PS5Beobachtung im Test
Performance60 fpsDynamisch zwischen 900p und 1080pAuf der PS5 im typischen Spielverlauf meist stabil bei 60 fps, auf der PS5 Pro weitgehend konstant.
Balanced40 fpsZwischen Performance und Graphics, näher an PerformanceUngleichmäßiges Frame-Pacing auf beiden Konsolen. Der Modus setzt einen 120-Hz-Bildschirm voraus.
Graphics30 fps1440p berichtetÜberschritt die 30-fps-Grenze im Test gelegentlich, ohne dauerhaft eine höhere Bildrate zu liefern.

Für die PS5 Pro nennt der Test keine Auflösungswerte pro Modus. Die drei Bildratenziele gelten für beide Konsolen.

PS5 Pro: schärferes Bild, ähnliche Bildraten

Oliver Mackenzie vergleicht Phantom Blade Zero auf PS5 und PS5 Pro

Die PS5 Pro stellte das Bild im Vergleich schärfer dar, besonders im Performance-Modus. Ihr zusätzlicher Raytracing-Schalter betrifft Schatten, Reflexionen und globale Beleuchtung. Am deutlichsten fiel der Unterschied bei den Reflexionen auf; die Leistung änderte sich mit zugeschaltetem Raytracing im Test nicht wesentlich.

Warum Balanced trotz 40 fps ungleichmäßig wirken kann

Mackenzie beobachtete in Balanced auf beiden Konsolen ein ungleichmäßiges Frame-Pacing. Ein höherer Zielwert als im Graphics-Modus machte die Bildausgabe damit nicht automatisch gleichmäßiger. Auch ein erzwungener Einsatz von VRR, der variablen Bildwiederholrate, behob das Problem in seinem Test nicht.

Welcher Modus ist ein guter Startpunkt?

Performance ist laut Mackenzies Empfehlung auf beiden Konsolen die beste erste Wahl. Der Modus reagiert im Kampf direkter, und der Test sah darin keine bedeutsamen visuellen Einbußen. Wer vor allem die höhere Auflösung und die aufwendigere Darstellung bevorzugt, kann Graphics ausprobieren; dessen Ziel bleibt allerdings 30 fps.

Was Spieler zur Bildqualität berichten

Die persönlichen Eindrücke zur PS5-Bildqualität gehen auseinander. Einige Spieler beschreiben Unschärfe oder pixelige Hintergründe, andere finden das Bild überzeugend oder berichten, dass Anpassungen an Schärfe und Helligkeit für sie geholfen hätten. Auch zu den Modi auf der PS5 Pro gibt es unterschiedliche Einschätzungen. Diese Berichte sind individuelle Wahrnehmungen, keine kontrollierten Messungen.