Am 28. September wurde berichtet, dass der Technische Ausschuss für Kraftfahrzeuge (TCMV) bei seiner für den 6. Oktober geplanten Sitzung 25 Minuten lang über den Antrag der Niederlande beraten soll, Teslas Zulassung für FSD Supervised auf die gesamte EU auszuweiten. Eine Abstimmung ist laut Bericht nicht vorgesehen. Eine EU-weite Zulassung liegt damit nicht vor.
Für den 6. Oktober ist eine weitere Beratung vorgesehen
Der Tagesordnungspunkt soll von 11:45 bis 12:10 Uhr dauern. Der TCMV hatte den Antrag laut Bericht bereits im Juni erörtert, damals ebenfalls ohne Abstimmung. Der niederländische Antrag steht weiter zur Prüfung.
Die Niederlande wollen ihre Zulassung auf die EU ausweiten
Die niederländische Zulassungsbehörde RDW erteilte Tesla im April 2026 eine nationale Zulassung für FSD Supervised. Sie stützt sich auf Artikel 39 der Verordnung (EU) 2018/858. Der nun behandelte Antrag zielt darauf, diese Zulassung auf die gesamte EU auszuweiten.
Dezember wäre frühestens ein mögliches Zeitfenster
Die nächste TCMV-Sitzung nach dem Termin im Oktober ist laut Bericht für Dezember vorgesehen. Damit wäre Dezember die früheste mögliche Gelegenheit für eine Abstimmung – ein Beschluss zu diesem Zeitpunkt ist jedoch nicht zugesagt.
Für eine EU-weite Ausweitung wären demnach mindestens 15 der 27 Mitgliedstaaten nötig, die zusammen mindestens 65 Prozent der EU-Bevölkerung vertreten. Neben den Niederlanden sollen Dänemark, Belgien, Estland, Litauen, Slowenien und Tschechien die nationale Zulassung anerkennen. Aus Schweden und Frankreich wurden Vorbehalte zu Geschwindigkeitseinstellungen und zur Überwachung des Fahrers berichtet.
FSD Supervised setzt einen aufmerksamen Fahrer voraus
Die RDW ordnet FSD Supervised laut Bericht als Fahrerassistenzsystem ein. Der Fahrer bleibt verantwortlich, muss aufmerksam sein und jederzeit bereitstehen, um einzugreifen.