Apple antwortete den Ermittlern am 20. August 2026 und verteidigte seine Bedingungen für Software-Garantien in Indien. Die Central Consumer Protection Authority (CCPA), Indiens Verbraucherschutzbehörde, hatte den Fall bereits am 29. Juli an ihre Untersuchungsabteilung zur detaillierten Prüfung verwiesen. Im Kern geht es darum, ob Kunden Reparaturen selbst bezahlen müssen, wenn sie Probleme einem iOS-18-Update zuschreiben.

Apples Antwort auf die CCPA-Prüfung

Apple erklärte in seiner Antwort, in Indien weder ein systemisches Problem mit iOS 18 noch Sicherheitsbedenken festgestellt zu haben. Das Unternehmen verteidigte den Ausschluss softwarebedingter Probleme von der Garantie als branchenüblich. Eine pauschale Pflicht zur Kostenübernahme, argumentierte Apple, würde Softwareanbieter zu Versicherern gegen jedes technologische Risiko machen.

Apple zufolge stützt sich der Fall auf 75 Beschwerden. Die CCPA betrachtet die mögliche Auswirkung auf Verbraucher als Gruppe und nicht nur als Angelegenheit einzelner Beschwerdeführer.

Welche Probleme Nutzer meldeten

Die Beschwerden bringen Display- und Mikrofonprobleme mit der Installation von iOS 18 in Verbindung. Genannt werden grüne, rosa oder weiße Linien auf dem Display sowie Störungen des Mikrofons. iOS 18 erschien 2024.

Die CCPA prüft, ob Apples Garantiebedingungen Verbraucher bei solchen Reparaturen unangemessen die Kosten aufbürden. Damit stehen sowohl die möglichen Mängel als auch die Frage im Mittelpunkt, welche Verantwortung eine Software-Garantie abdeckt.

Mögliche Folgen der Untersuchung

Als mögliche Konsequenzen wurden Geldbußen, Erstattungen an Kunden oder Änderungen an Apples Geschäftspraktiken genannt.