In einem Test mit 43 Grafikkarten überschritt nur die RTX 5090 bei nativen 4K und dem Preset Ultra im Durchschnitt 60 FPS. Die RTX 4090 blieb knapp darunter. Bei 1080p und 1440p fallen die Empfehlungen deutlich weniger extrem aus – entscheidend ist also, welche Auflösung und welches Grafikpreset du anpeilst.

4K Ultra: Nur die RTX 5090 lag über 60 FPS

Bei nativer 4K-Auflösung und Ultra erreichte die RTX 5090 als einzige der 43 getesteten Grafikkarten einen Durchschnitt von mehr als 60 Bildern pro Sekunde. Die RTX 4090 verfehlte diese Marke knapp. Das Ergebnis bezieht sich genau auf diese Kombination aus Auflösung, Preset und Durchschnitts-FPS.

GPU-Empfehlungen für 1080p und 1440p

Für ungefähr 60 FPS bei 1080p Ultra wurde die RTX 5060 als Einstieg genannt. RX 9060 XT und RTX 5060 Ti galten als bevorzugte Optionen. Bei nativen 1440p und Ultra lagen die RX 9070 GRE und die RTX 5070 nahe an der 60-FPS-Schwelle; für mehr Leistungsreserve wurden die RX 9070, RX 9070 XT oder RTX 5070 Ti empfohlen. Das sind Empfehlungen aus einem Benchmark, keine offiziellen Mindestanforderungen.

Auflösung und PresetZielErgebnis oder Empfehlung im Test
Native 1080p, UltraEtwa 60 FPSRTX 5060 als Einstieg; RX 9060 XT oder RTX 5060 Ti bevorzugt
Native 1440p, UltraEtwa 60 FPSRX 9070 GRE oder RTX 5070 nahe der Schwelle; RX 9070, RX 9070 XT oder RTX 5070 Ti für mehr Leistungsreserve
Native 4K, UltraMehr als 60 FPS im DurchschnittNur die RTX 5090 überschritt die Marke; die RTX 4090 blieb knapp darunter

RTX 3060: So verändert das Preset die Bildrate

Bei 1080p mit DLSS Quality und dem Preset Medium erzielte die RTX 3060 durchschnittlich 61,9 FPS. Der 1%-Low lag bei 48,9 FPS. Dieser Wert beschreibt die Bildrate im langsamsten Prozent der gemessenen Frames und gibt damit einen zusätzlichen Hinweis auf mögliche Einbrüche, den der Durchschnitt allein nicht zeigt.

Auch die Wahl des Presets macht einen deutlichen Unterschied: In einer separaten Einstellungsskalierung lag die Leistung bei Ultra 49 Prozent über der bei Ludicrous. Eine Zahl für Ludicrous ist deshalb nicht automatisch die passende Orientierung für ein Spiel mit Ultra-Einstellungen.

DLSS, FSR, XeSS und Unreal TSR stehen als Upscaling-Optionen zur Verfügung. Je nach Grafikkarte und getesteter Spielversion unterscheiden sich die verfügbaren Funktionen.

Raytracing und RTX Mega Geometry

Der Benchmark-Clip zeigt GPU-Leistung nach Auflösung und Preset und behandelt VRAM sowie Upscaling; sein Schwerpunkt liegt auf dem anspruchsvollen Preset Ludicrous.

Raytracing lässt sich in Gears of War: E-Day nicht vollständig abschalten. Unterhalb von High kommt Software-Raytracing zum Einsatz; ab High wird hardwarebeschleunigtes Raytracing für Lumen Global Illumination genutzt. Bei Ultra kommen raygetrackte Schatten hinzu.

Der Schalter für RTX Mega Geometry lässt sich auf GeForce-Karten mit mindestens 12 GB VRAM aktivieren. In einem Test lag der Leistungsverlust auf den dort geprüften Karten bei rund 10 Prozent.

Early Access und geplanter Vollstart

Der weltweite Early Access begann am 1. Oktober 2026. Xbox plante den weltweiten Vollstart für den 6. Oktober 2026.