CNBC berichtete am 1. November 2026 über eine Auswertung veröffentlichter Zugangsregeln bei 51 großen US-Händlern. Die Prüfung erfasste Regeln auf dem Papier; sie belegt nicht, ob technische Sperren tatsächlich griffen. Walmart hatte am 21. Oktober 2026 eigene Profile mit Kaufkontrollen und einen gesonderten Agentenzugang angekündigt.

Was die Auswertung bei US-Händlern zählte

Laut CNBC hatten 11 Händler eine bewusste Position zu KI-Agenten bezogen. Fünf schränkten sie ausdrücklich ein; bei 37 verhinderten vor allem ältere, ursprünglich auf andere Bots ausgerichtete Regeln das Einkaufen mit Agenten. Die Zahlen beschreiben getrennte Befunde und lassen sich nicht zu einer Aufteilung aller 51 Händler zusammenrechnen.

Die Regeln reichen von Verboten für einen bestimmten Bot bis zu breiteren Beschränkungen für Drittanbieter beim Anmelden, Registrieren oder Bezahlen. Als Beispiel für eine gezielte Regel nannte CNBC Chewy, das einen Amazon-Bot ausschloss. Eine allgemeine Sperre kann dagegen mehrere externe Agenten an wichtigen Stellen des Einkaufsablaufs betreffen.

Welche Kaufkontrollen Walmart ankündigte

Walmart beschrieb separate Agent Profile, über die Kunden Einkäufe eines Agenten von ihren übrigen Bestellungen unterscheiden können. Die angekündigten Bedingungen für den US-Markt fasste das Unternehmen in seiner Mitteilung vom 21. Oktober 2026 zusammen.

KontrolleWas Walmart ankündigte
Eigenes ProfilFür jeden Agenten sollte ein separates Agent Profile eingerichtet werden können, damit dessen Käufe von anderen Bestellungen unterscheidbar sind.
KaufgenehmigungKunden sollten jede Bestellung einzeln freigeben oder ein Ausgabenlimit setzen können. Walmart nannte 50, 100 und 200 US-Dollar als Beispiele.
Zusätzliche FreigabeAuch innerhalb eines gesetzten Limits könne Walmart eine weitere Genehmigung verlangen.
ZahlungsdatenDer Agent sollte keine Zahlungskartendaten erhalten und Zahlungsmethoden weder hinzufügen noch ändern können.
Zugriff auf EinkaufsdatenWalmart sagte, ein Agent könne übliche Artikel des Kunden erhalten, ohne dessen umfassendere Einkaufshistorie oder weitere persönliche Informationen zu bekommen.
Abschalten und RückgabeKunden sollten ein Agent Profile ausschalten können. Für Agentenkäufe sollte Walmarts Rückgabeprozess gelten, auch wenn der Agent nicht wie beabsichtigt handelt.

Die angekündigten Grenzen betreffen unterschiedliche Risiken: Ein Ausgabenlimit beschränkt den Betrag, während die fehlenden Kartendaten verhindern sollen, dass der Agent selbst Zahlungsinformationen verwaltet. Walmart erklärte außerdem, dass Agenten nur auf für die jeweilige Aufgabe nötige Informationen zugreifen sollten, die Kunden freigeben.

Wie der Walmart Agent Gateway gedacht war

Walmart kündigte zusätzlich den Walmart Agent Gateway als MCP-basierte Verbindung an. Das Unternehmen begründete den Ansatz damit, dass Agenten beim Einkaufen über gewöhnliche Browserseiten langsam und fehleranfällig sein könnten. Der Gateway sollte zunächst mit einer Beta für Unternehmen und Entwickler beginnen.

Für die Agent Profile hatte Walmart am 21. Oktober den Folgemonat als geplanten Start genannt. Das waren Ankündigungen und Zeitpläne des Unternehmens. Die beschriebenen Berechtigungen zeigen, wie Walmart Kundenkontrolle und Agentenzugang gestalten wollte: mit getrennten Profilen, Freigaben und begrenztem Zugriff auf Zahlungs- und Einkaufsdaten.