Meta nahm laut Bloomberg mit seiner ersten Euro-Anleihe 9 Milliarden Euro auf. Das Orderbuch verzeichnete mehr als 62 Milliarden Euro an Zeichnungswünschen. Die Dollar-Anleihen, über die ein separater Bericht Auskunft gab, waren eine eigene Emission.
Euro-Anleihe: Orders von mehr als 62 Milliarden Euro
Das Ordervolumen übertraf die aufgenommenen 9 Milliarden Euro um mehr als das 6,88-Fache. Die Rechnung setzt die gemeldeten Orders von mehr als 62 Milliarden Euro ins Verhältnis zu den aufgenommenen 9 Milliarden Euro. Sie beschreibt die Nachfrage nach der Euro-Anleihe.
Die fünf Tranchen der Dollar-Emission
Ein von Yahoo Finance veröffentlichter Bericht von Verdict bezifferte die separate Dollar-Emission auf 15 Milliarden US-Dollar. Sie sollte laut dem Bericht helfen, Investitionen in KI-Infrastruktur zu finanzieren. Die fünf Tranchen verteilen sich auf folgende Nennbeträge, Laufzeiten und Kupons:
| Nennbetrag | Fälligkeit | Kupon |
| 3,25 Milliarden US-Dollar | 2031 | 5,85 % |
| 3,25 Milliarden US-Dollar | 2033 | 6,25 % |
| 4 Milliarden US-Dollar | 2036 | 6,55 % |
| 1,75 Milliarden US-Dollar | 2046 | 7,35 % |
| 2,75 Milliarden US-Dollar | 2056 | 7,50 % |
Die Kupons liegen zwischen 5,85 und 7,50 Prozent, also 1,65 Prozentpunkte auseinander. Ein Kupon bezeichnet den Zinssatz auf den Nennbetrag. Die Rendite hängt zusätzlich vom Preis ab, zu dem eine Anleihe gekauft wird.
KI-Infrastruktur als Zweck der Dollar-Anleihen
Der Verdict-Bericht nannte für Meta eine Investitionsprognose von 135 bis 145 Milliarden US-Dollar für das Gesamtjahr. KI-Infrastruktur sei der wichtigste Treiber dieser Ausgabenplanung. Die genannte Zweckbestimmung der Dollar-Emission bezieht sich auf deren Finanzierung; die Prognose beschreibt Metas Investitionsplanung.