Eine gute Virtual-Reality-Erfahrung ist entscheidend, aber diese „erste Generation“ von Geräten hat uns nur das Äquivalent digitaler Fenster geliefert. Die nächste Phase der virtuellen Realität sollte sich darauf konzentrieren, die Bewegungsgrenzen zu beseitigen, aber allem Anschein nach wird es noch eine Weile dauern. Bis dahin gibt es zwei Optionen: Entweder weiterhin Systeme der „Teleportation“ in Spielen verwenden oder etwas wie Ninja Run übernehmen, eine Technik, die von Anime-Figuren inspiriert ist, die mit nach hinten gerichteten Armen laufen.
Die Geschichte des schnellen Reisens
Einige unserer Leser erinnern sich vielleicht an die wichtigsten Reisemethoden in TES: Morrowind – Boote, Silt Striders und die Teleportation der Zaubergilde. Mit Oblivion kam das Konzept des „Fast Travel“ auf, das anfangs von vielen Spielern abgelehnt wurde, sich aber mit der Zeit als effektiv erwies. Trotzdem habe ich gute Erinnerungen an Morrowind und die langsamen Wanderungen durch die Sandstürme. Die Idee, Spiele wie Morrowind, Oblivion, Skyrim und Fallout in virtueller Realität zu sehen, ist sehr verlockend, auch wenn Fast Travel das Erlebnis verwässern könnte. Tatsächlich passiert das schon bei anderen Spielen. Das Bewegungspotenzial ist enorm, aber das Einzige, was die Figur tut, ist, von einer Seite zur anderen zu springen…
… es sei denn, in Zukunft werden Spiele etwas Ähnliches wie Ninja Run integrieren. Der Steam-Nutzer „FultonX“ (bürgerlicher Name Sean Hall) präsentiert Ninja Run als Alternative zu den klassischen erzwungenen Teleportationsoptionen in Virtual-Reality-Spielen. Der Spieler muss lediglich die Arme nach hinten ausstrecken, so wie es bestimmte Anime-Figuren beim Laufen tun. FultonX erklärt, dass Ninja Run keinen Schwindel oder dergleichen verursacht, da die Bewegung proportional an unsere Muskeln und die Ausrichtung des Innenohrs gebunden ist.
Hardware-Anforderungen und Demo
Das einzige Problem, das ich bei Ninja Run sehe, sind seine Hardware-Anforderungen. Das Video zeigt uns drei PlayStation Move, von denen eines auf dem VR-Headset angebracht ist, um ein Erkennungsdreieck zu bilden. Trotzdem hindert das Interessierte nicht daran, eine Demo von Ninja Run herunterzuladen und auf ihren eigenen Plattformen auszuprobieren.