„Schneller, flüssiger“. Alle Spieler wollen genau das von ihren Lieblingstiteln, und obwohl wir vielleicht noch den Lag in dieses Paket aufnehmen könnten (besonders bei Online-Spielen), ist eine gute Bildrate ohne Ruckeln immer Priorität. Das bedeutet, dass die Frame-Generierung gekommen ist, um zu bleiben, und AMD legt mit seinem neuen System Fluid Motion Frames 2 nach. Neben der Arbeit mit den Funktionen Anti-Lag und Radeon Chill unterstützt Fluid Motion Frames 2 auch Borderless-Vollbildspiele sowie Vulkan/OpenGL.
Persönlich glaube ich, dass die Preise für Grafikkarten immer noch ein Chaos sind. Ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen, wie eine GeForce RTX 3060 mit 12 GB einen Durchschnittspreis von 300 Euro hält. Es ist ein GPU aus dem Jahr 2021, und ihr UVP hat sich kaum bewegt. Das zwingt die Nutzer, nach Alternativen zu suchen, den Gebrauchtmarkt zu erkunden und im Wesentlichen mehr für weniger zu bekommen.
Damit kommen wir zur Frame-Generierung. Viele kritisieren sie als Trick und falsche Illusion von Geschwindigkeit, aber angesichts der riesigen Anzahl von Mods auf Reddit und Programmen wie Lossless Scaling ist das Interesse an dieser Technologie sehr groß. So stehen wir vor den Toren von AMD, das gerade eine technische Vorschau für das neue System Fluid Motion Frames 2 veröffentlicht hat.
AMD Fluid Motion Frames 2: Mehr Frames in deinen Spielen – mit der richtigen Hardware
Wie uns ETA PRIME und zWORMz Gaming in ihren neuesten Videos zeigen, ist AMD Fluid Motion Frames 2 (AFMF2) eine Art universelle Lösung. Bisher mussten Spiele die Frame-Generierung selbst unterstützen, aber mit AFMF2 genügt es, das Overlay zu öffnen und die richtige Option zu aktivieren. Die verfügbaren Parameter sind zwei: Search und Performance.
Search steuert die Flüssigkeit der Frames über das, was AMD „fallback“ nennt, also die Momente mit hoher Intensität und Bewegung, in denen die Generierung vorübergehend deaktiviert wird, um die beste Bildqualität zu gewährleisten. Kurz gesagt: „Auto“ entspricht „High“ bei 1440p oder höher, und die Option „Standard“ wird für 1080p empfohlen (natürlich kann man experimentieren).
Performance Mode reduziert den Overhead und ermöglicht die Generierung von Frames auf einer größeren Anzahl von Geräten. Kurz gesagt: „Auto“ entspricht „Quality“ auf Grafikkarten und mobilen Chips (das gleiche Verhalten wie bei AFMF1), während er auf integrierten Grafiken das Profil „Performance“ aktiviert.
Zum Abschluss: AMD Fluid Motion Frames 2 funktioniert mit Radeon Anti-Lag, Radeon Chill (wird heutzutage als treibergesteuerter FPS-Limiter verwendet), Vulkan, OpenGL und Borderless-Vollbildspielen. Was die unterstützte Hardware betrifft, hat AMD keine spezifischen Details mitgeteilt, aber wir wissen, dass die RX-6000- und RX-7000-Serie (Desktop und Mobil) enthalten ist, ebenso wie die integrierten Grafiken der Ryzen-7000-Serie oder höher (mit einigen nicht näher erläuterten Ausnahmen).
Die häufigsten Bugs sind einige Fehler in bestimmten Menüs, Ghosting in der Benutzeroberfläche und MSI Afterburner, das den FPS-Anstieg nicht korrekt registriert. AMD empfiehlt außerdem, den vorherigen Treiber zu entfernen (dafür gibt es DDU), bevor man die Vorschau installiert. Link unten!
Offizielle Ankündigung und Download: Hier klicken