AMD plant, Vulkan-Unterstützung in das Entwicklerpaket FSR SDK 2.4 aufzunehmen. Frandroid und Geeknetic berichteten am 21. Oktober 2026, AMD habe die Pläne am Vortag angekündigt. Frandroid zufolge sollte das SDK in den darauffolgenden Wochen erscheinen. Ein SDK, kurz für Software Development Kit, stellt Entwicklern Werkzeuge bereit, um Funktionen in Spiele einzubauen. Vulkan ist eine Grafik-Programmierschnittstelle.
Was die Ankündigung für bestehende Spiele bedeutet
Ein bestehendes Vulkan-Spiel erhält die Unterstützung nicht automatisch. Die Entwickler müssen das SDK integrieren und ein Update für ihr Spiel veröffentlichen. Für Spieler hängt die Nutzung deshalb davon ab, ob ein Studio die Arbeit für den jeweiligen Titel übernimmt.
Vier Wege für FSR in Vulkan-Spielen
| FSR-Pfad | API und Voraussetzung | Bedeutung für Vulkan-Spiele |
| FSR 3.1 | Vulkan und DirectX 12 | Vulkan-Spiele können FSR 3.1 nutzen, wenn das Studio es integriert hat. |
| FSR-4-Treiber-Upgrade | Unterstütztes DirectX-12-Spiel mit signierter FSR-3.1-DLL | Dieser Treiberpfad unterstützt keine Vulkan-Titel. |
| Geplantes FSR SDK 2.4 | Vulkan-Unterstützung für Entwickler vorgesehen | Studios müssen das SDK integrieren und ihre Spiele aktualisieren. |
| OptiScaler | Inoffizieller Weg über eine DirectX-12-Übersetzungsschicht | Ancient Gameplays demonstrierte die Methode in zwei Vulkan-Spielen. |
FSR 3.1 unterstützte laut Frandroid und Geeknetic bereits Vulkan und DirectX 12. AMD GPUOpen beschrieb den früheren FSR-4-Treiberpfad dagegen für unterstützte DirectX-12-Spiele mit einer signierten FSR-3.1-DLL; Vulkan-Titel waren davon ausgeschlossen. Die geplante SDK-Integration setzt an anderer Stelle an: Sie muss im jeweiligen Spiel erfolgen.
Ancient Gameplays demonstrierte OptiScaler am 24. Februar 2026 in Doom: The Dark Ages und Indiana Jones and the Great Circle auf einer AMD Radeon RX 9070 XT. Die gezeigte Umgehung ist ein Community-Weg und nicht die geplante SDK-Integration von AMD.
Welche Unterstützung AMD für Linux und FSR nennt
Frandroid und Geeknetic zufolge benannte AMD weder Linux als unterstützte Plattform noch die konkreten FSR-Bestandteile, die mit Vulkan laufen sollen.