David Robinson kündigte bei OpenAI in der Woche vor dem 3. Oktober 2026; ein Sprecher des Unternehmens bestätigte seinen Weggang. In einem am 3. Oktober veröffentlichten Essay kritisierte Robinson OpenAIs Sicherheitskultur und Entwicklungstempo.

David Robinson verließ OpenAI in der Woche vor dem 3. Oktober

Robinsons Weggang fiel in die Woche vor der Veröffentlichung seines Essays. Einen genauen Tag nannte er nicht. Er war nach eigener Darstellung dreieinhalb Jahre bei OpenAI tätig und gehörte damit zu den länger beschäftigten Mitarbeitern des Unternehmens.

Robinson arbeitete an der Sicherheitstransparenz und verantwortete nach eigener Aussage Sicherheitsberichte zu zwölf Starts von besonders leistungsfähigen KI-Modellen. Außerdem leitete er nach eigenen Angaben die Ausarbeitung des damaligen Preparedness Framework von OpenAI.

Robinsons Kritik an OpenAIs Sicherheitskultur

Robinson hält das Tempo, mit dem OpenAI von einem Produktstart zum nächsten eilt, für zu hoch. Seiner Einschätzung nach reicht es nicht, Probleme erst nach ihrem Auftreten zu beheben und Schutzmaßnahmen anschließend anzupassen. Er meint, das Unternehmen nehme sich dafür nicht die nötige Zeit und Sorgfalt.

Das ist Robinsons Bewertung der Sicherheitskultur, die er in seinem Essay begründet. Er fordert, stärker auf Sicherheitsexpertise aus anderen Fachgebieten zurückzugreifen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu entwickeln, bevor deutlich leistungsfähigere Systeme gebaut werden. Zudem plädiert er für mehrere Schutzebenen und sorgfältigere Planung.

OpenAIs Antwort

OpenAI erklärte, das Training bei Bedarf zu pausieren oder Modelle zurückzuhalten, wenn das Entwicklungstempo gedrosselt werden müsse. Das Unternehmen sagte außerdem, es baue externe Prüfungen aus und arbeite an einer verbesserten Echtzeitüberwachung.