Die Europäische Kommission beschreibt koordinierte Gespräche zu virtuellen Währungen in neun Videospielen. Im Fokus stehen neun Unternehmen, deren Geschäftspraktiken möglicherweise gegen EU-Verbraucherschutzrecht verstoßen. Es geht um transparente Preise und faire Kaufbedingungen – nicht um die pauschale Bewertung einzelner Spiele.

Neun Spiele und neun Unternehmen

Die Kommission nennt diese neun Spiele in der neueren Aktion:

  • Candy Crush Saga
  • Clash of Clans
  • Forge of Empires
  • For Honor
  • Gardenscapes
  • Hunt: Showdown 1896
  • Mech Arena
  • Minecraft
  • Valorant

Als beteiligte Unternehmen führt sie auf:

  • Crytek GmbH
  • InnoGames GmbH
  • King.com Limited
  • Mojang AB
  • Plarium Europe
  • PLR Worldwide Sales Limited
  • Riot Games Limited
  • Supercell Oy
  • Ubisoft EMEA SAS

Welche Kaufpraktiken die Grundsätze betreffen

Die Grundsätze des Netzes für die Zusammenarbeit im Verbraucherschutz (CPC-Netz) verlangen klare Preisangaben und verständliche Informationen vor einem Kauf. Sie richten sich auch gegen versteckte Kosten und Praktiken, die Verbraucher zum Kauf virtueller Währung verpflichten. Außerdem betreffen sie Widerrufsrechte und den Schutz verletzlicher Verbraucher, insbesondere von Kindern.

Für Spieler steht damit die Verständlichkeit eines Kaufs im Vordergrund: Preise und Bedingungen sollen erkennbar sein, bevor Geld ausgegeben wird. Auch die Frage, ob ein Kauf den Erwerb virtueller Währung voraussetzt, fällt in den Themenbereich dieser Grundsätze.

Was das Verfahren für Spieler bedeutet

Die koordinierte Aktion betrifft Verdachtsfälle und einen Dialog mit den Unternehmen. Sie ist keine abschließende Feststellung eines Rechtsverstoßes. Bleiben die Bedenken ungelöst, können nationale Behörden Durchsetzungsmaßnahmen erwägen.

Die Europäische Kommission datiert die zentralen CPC-Grundsätze zu virtuellen Währungen in Videospielen auf den 21. März 2025.