Von Bildern zu Chats, von Chats zu Animationen, Transkriptionen, Musik, Videos ... ja, die künstliche Intelligenz hat bereits alle diese Bereiche erreicht, aber ein Kästchen bleibt noch abzuhaken: die Generierung von 3D-Objekten. Im September letzten Jahres sprach Nvidia über sein System GET3D. Jetzt ist OpenAI an der Reihe, das nach der Vorstellung von Point-E beschloss, den Code für sein Modell Shap-E auf GitHub zu veröffentlichen, mit dem Versprechen, 3D-Modelle mit nur einer Beschreibung zu erstellen.

Shap-E: So erstellt ihr 3D-Modelle mit künstlicher Intelligenz
So erstellt ihr 3D-Modelle mit künstlicher Intelligenz

Der Hype um künstliche Intelligenz hat nichts an Intensität verloren. Im Gegenteil, die Zahl der Online-Dienste wächst weiter, und wir haben fast alles gesehen, von Radiostationen bis zu virtuellen Assistenten in WhatsApp. Die ethischen und rechtlichen Konflikte sind noch lange nicht gelöst, aber wenn es etwas gibt, das diesem Lärm entkommen kann, dann ist es die Generierung von 3D-Objekten.

OpenAI will mit einem neuen Projekt namens Shap-E in diese Richtung gehen. Im Wesentlichen hat OpenAI den Code veröffentlicht, aber es fehlen noch viele Informationen. Das Shap-E-Profil auf GitHub enthält keine fortgeschrittenen Anweisungen und beschreibt nicht einmal die benötigten Abhängigkeiten, aber wer es installieren kann, hat zwei Vorteile: Es funktioniert offline und ist nicht auf die OpenAI-API angewiesen.

Shap-E: Erste Schritte vom Text zum 3D

Shap-E: So erstellt ihr 3D-Modelle mit künstlicher Intelligenz
Einige der Ergebnisse, die OpenAI geteilt hat

Es gibt drei Betriebsmodi: Text zu 3D, Bild zu 3D (also eine 2D-zu-3D-Konvertierung) und Encode, das Blender verwendet, um ein 3D-Objekt in etwas anderes umzuwandeln. Logischerweise benötigt Shap-E viel Rechenleistung, und die ersten Entdecker empfehlen, mit Nvidia-Hardware zu beginnen. Selbst mit einer GeForce RTX 3080 kann das Rendern eines Modells zwischen vier und fünf Minuten dauern.

Die Ergebnisse sind definitiv einfach, und Fehler tauchen überall auf ... aber für eine erste Version ist das gar nicht schlecht. Von einer (viel) einfacheren Installation bis hin zu Leistungsverbesserungen hoffen wir, dass Shap-E an Zugkraft gewinnt. Das Potenzial von Text zu 3D ist gigantisch, und wenn die Modelle eine für den Druck geeignete Qualität erreichen ... ist der Himmel die Grenze.

Offizielle Website: Klicken Sie hier

Quelle: Tom's Hardware