Im anspruchsvollen Kampagnentest bei 120 Hz erreichte die PS5 Pro laut Digital Foundry im Mittel 104 fps. Die Analyse erschien am 6. November 2026. Für Xbox Series X meldete Digital Foundry 82 fps, für PS5 77 fps. Die PS5 Pro lag damit in diesem Vergleich vorn; im 120-Hz-Modus wechselt sie allerdings von PSSR zu SMAA.

Auflösung und Bildausgabe im Konsolenvergleich

Die vier Konsolen unterscheiden sich bei der internen Auflösung, der Bildrekonstruktion und dem Ausgabeziel. Die typischen Auflösungswerte stammen aus einer Kampagnenszene; PS5, Xbox Series X und Xbox Series S passen ihre interne Auflösung dynamisch an.

KonsoleTypische interne Auflösung und BereichRekonstruktion und Ausgabeziel
PS5 Pro2560 × 1440, festPSSR, Ziel 4K; bei 120 Hz SMAA statt PSSR
PS5Typisch 2688 × 1512; dynamisch 1920 × 1080 bis 3840 × 2160SMAA, Ziel 4K
Xbox Series XTypisch 2986 × 1680; dynamisch 1920 × 1080 bis 3840 × 2160SMAA, Ziel 4K
Xbox Series STypisch 1200 × 675; dynamisch 1200 × 675 bis 2080 × 1170SMAA, Ziel 1440p

Die interne Auflösung beschreibt das gerenderte Bild vor der Rekonstruktion; das Ausgabeziel bezeichnet die angestrebte Bildauflösung. Bei der PS5 Pro ist der Wechsel des Verfahrens an den Modus gebunden: PSSR zielt im regulären Modus auf 4K, im 120-Hz-Modus übernimmt SMAA.

Bildraten im anspruchsvollen Kampagnentest bei 120 Hz

Digital Foundry: technische Analyse von Call of Duty: Modern Warfare 4 auf PS5 und Xbox

Unter dieser Testbedingung meldete Digital Foundry für die PS5 Pro den höchsten Durchschnitt der drei vergleichbaren Werte. Die Xbox Series S ist in der Tabelle nicht enthalten, da für sie kein entsprechender Durchschnitt angegeben wurde.

KonsoleDurchschnittliche Bildrate
PS5 Pro104 fps
Xbox Series X82 fps
PS577 fps

Der Abstand zwischen PS5 Pro und PS5 beträgt 27 fps. Bezogen auf den PS5-Durchschnitt sind das rund 35,1 Prozent mehr: (104 − 77) ÷ 77 × 100. Für anspruchsvolle Sequenzen auf der PS5 Pro nennt Digital Foundry eine Spanne von 80 bis 120 fps.

PSSR, SMAA und sichtbare Bildqualität

Digital Foundry beschreibt bei PSSR auf der PS5 Pro Verbesserungen bei Bildqualität, zeitlicher Stabilität und Transparenzdarstellung sowie mehr Partikel, eine verbesserte Umgebungsverdeckung und höher aufgelöste Bildschirmraum-Reflexionen. Zugleich berichtet das Magazin von Bildrauschen und Instabilität auf glänzenden oder reflektierenden Oberflächen.

Bei der PS5 Pro gehört zum 120-Hz-Modus auch der Wechsel von PSSR zu SMAA.

SMAA kommt auf den anderen verglichenen Plattformen ebenfalls zum Einsatz. Digital Foundry beobachtete dabei Bildrauschen, Flimmern an feinen Geometrien und gelegentliches Nachziehen. Im 120-Hz-Modus der PS5 Pro gilt derselbe Wechsel zu SMAA, sodass dort nicht die PSSR-Darstellung des regulären Modus verwendet wird.

Xbox Series S sowie 60-Hz- und Mehrspieler-Verhalten

Die Xbox Series S zielt auf eine 1440p-Ausgabe und nimmt laut Digital Foundry mehrere Abstriche bei der Grafik in Kauf: Bildschirmraum-Reflexionen entfallen, die Schattenauflösung sinkt und die Umgebungsverdeckung ist weniger komplex. In Online-Partien wurden 70 bis 100 fps gemeldet. Im 120-Hz-Kampagnenmodus tat sich die Series S schwer, hohe Bildraten zu halten; in den meisten Standardsituationen hielt sie laut Analyse 60 fps.

Im Mehrspieler hielten PS5, PS5 Pro und Xbox Series X meist 120 fps. Bei anspruchsvollen Killstreaks gab es kleinere Einbrüche. In 60-Hz-Spielabschnitten verzeichnete Digital Foundry auf PS5 und PS5 Pro über mehrere Stunden nur wenige ausgelassene Bilder. Auf der Xbox Series X sank die Bildrate in intensiven Gefechten auf Werte im oberen 50er-Bereich; VRR oder eine 120-Hz-Ausgabe konnten diese Schwankungen teilweise abmildern.

Digital Foundry beobachtete außerdem Ruckler in vorgerenderten Zwischensequenzen, während Missionsdaten im Hintergrund geladen wurden.